Schutzkonzept zur Prävention sexualisierter Gewalt
Zuletzt lenkte im Frühjahr 2024 die ForuM-Studie die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das Ausmaß sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche in Deutschland. Wir sind uns als Kirchengemeinde unserer Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen, vor allem gegenüber Kindern und Jugendlichen, sehr bewusst. Deswegen hat der Kirchenvorstand im Juli 2025 ein Konzept zur Prävention vor sexualisierter Gewalt beschlossen. Dieses sieht vor, durch Fortbildungen und weitere Maßnahmen eine "Kultur der Achtsamkeit" zu prägen, in der wir die eigenen Grenzen und die anderer schützen und respektvoll miteinander umgehen. Wir wollen ein sicherer Ort für alle sein. Das Konzept wird im Kirchenvorstand regelmäßig überprüft.
Das gesamte Schutzkonzept finden Sie hier. Den Verhaltenskodex unserer Mitarbeitenden finden Sie hier. Über QR-Codes ist das Konzept auch in unseren Gebäuden einsehbar.
Ansprechpersonen
Wer ein Anliegen hat, kann sich gerne an unsere Ansprechperson wenden:
Kirchenvorsteherin Birgit Schmerer
Tel: 05702 8396838
Mail: birgit.schmerer(a)gmx.de
Ansprechpersonen auf landeskirchlicher Ebene:
Frau Dr. Eimterbäumer
Tel: 0175 33 82 472
Mail: a.eimterbaeumer@lksl.de
Pastor Hans-Angelus Meyer
Schachtstr. 1, 31691 Seggebruch
Tel: 05724 16 65
Mobil: 0173 48 45 887
Mail: hans-angelus.meyer@kgseggebruch.de
Außerkirchliches Netzwerk: Opferhilfe Bückeburg
Ansprechpartnerin ist Waltraud Burgbacher
Tel: 05722 290 264
Mail: poststelle-bueckeburg@opferhilfe.niedersachsen.de
Ausschnitt aus dem Leitbild des Schutzkonzeptes
"Jeder Mensch ist nach Gottes Ebenbild geschaffen (1. Mose 1,26-28). Dies verleiht uns Menschen Würde – unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Identität, Behinderung oder ethnischer Herkunft. Neben diesem schöpfungstheologischen Gedanken greift auch die christlogische Betrachtungsweise. Jesus Christus ruft zur Nächstenliebe auf und dies beinhaltet die unbedingte Wertschätzung und Achtung des Personseins der / des Nächsten. Und wir erinnern uns daran, dass wir im geringsten Mitmenschen Christus selbst begegnen (Matthäus 25,40).
In unserer Kirchengemeinde wollen wir die biblisch bezeugte Würde aller Menschen achten. Wir übernehmen Verantwortung in unserer Kirchengemeinde für alle Menschen, insbesondere für zu schützende Personen, vor grenzüberschreitendem Verhalten und Übergriffen, vor physischer, psychischer und sexualisierter Gewalt sowie vor geistlichem Machtmissbrauch.
Wir wollen Menschen, ganz besonders Kindern und Jugendlichen, sichere Räume bieten, in denen sie Gottes Segen erfahren können. Wir wollen einen sicheren Rahmen schaffen, in dem Nähe, Gemeinschaft und geteilter Glaube erlebt werden können (Prinzip der Nulltoleranz von Grenzverletzungen)."
